Schnarchschienen

Als Ursache des Schnarchens kommt die Erschlaffung der oberen Luftwege in Betracht. Dabei erschlafft die Muskulatur, welche die Atemwege offen halten soll. Die Wände der oberen Atemwege und der Luftwege flattern beim Schnarchen hin und her, dabei kommt es zum typischen Geräusch des Schnarchens. Das Schnarchen kann auch als eine Vorstufe einer gestörten Atmung angesehen werden.

Behandlungsdetails

Unterkieferprotrusionsschienen werden bei Patienten mit einem primären Schnarchen, einer leichten bis mittelgradigen Form der Schlafapnoe oder mit einer CPAP-Unverträglichkeit eingesetzt. Diese kann jederzeit vom Patienten herausgenommen werden und wird hauptsächlich nachts beim Schlafen in den Mund eingesetzt. In unserer Praxis kommt am häufigsten die TAP-T-Protrusionsschiene von der Firma Scheu zum Einsatz.

Sollten Sie Interesse an einer Beratung haben, dann vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Den passenden Anamnesebogen für eine Schnarchtherapie können Sie sich heute schon herunterladen und ausgefüllt zu Ihrem Termin in unsere Praxis mitbringen.

  • unauffällig und leicht zu tragen
  • einfache Handhabung
  • können die Zahnstellung verändern
  • geringer Druck auf den Zähnen in der Anfangsphase

Gesetzlich versicherte Patienten
Bei dieser Art der Therapie entstehen Mehrkosten. Wir beraten Sie gern in unserer Praxis.

Privat versicherte Patienten
Für Privatpatienten sind die Kosten vom individuellen Tarif abhängig.

Weitere Schnarchtherapien

Bei Männern und auch bei Frauen tritt das Phänomen des Schnarchens vermehrt auf.
Die Häufigkeit kann dabei bis zu 60% oder 80% betragen. Besonders unangenehm ist das Schnarchen für den Partner.

Stabile Gewichtsreduktion

Übergewicht ist eine der häufigsten Ursachen einer Schlafapnoe.
Fettgewebspolster am Hals engen von außen die Atemwege ein und behindern so den Luftstrom.
Übergewichtige Personen sollten ein Normalgewicht anstreben.
Dadurch kann eine nächtliche Atemstörung komplett reduziert werden.

Änderung der Schlafposition

Eine falsche Schlaflage, besonders die Schlaflage in der Rückenposition, führt zum Schnarchen und unter Umständen zu Atemaussetzern. Die seitliche Schlaflage kann zu einer Verbesserung führen. Atempausen können dabei ebenfalls reduziert werden. Die erhöhte Lageposition des Kopfes durch z.B. Kopfkissen führt nicht unbedingt zu einer Verminderung des Schnarchens.

Medikamentöse Therapie

Bei gerade mal 30% der Patienten ist die Wirksamkeit des Medikaments Theophyllin nachweisbar. Da es sich dabei um ein Koffeinderivat handelt, kann der Schlaf beeinträchtigt werden. Der Effekt des Medikamentes lässt sich im Einzelnen nicht vorhersagen, daher sollte nach einigen Monaten eine erneute Überprüfung erfolgen. Ein genauer Wirkmechanismus des Theophylins ist noch unbekannt.

Kontinuierliche Überdruckatmung

Dem Patient wird über eine Atemmaske Luft zugeführt (CPAP). Durch einen Überdruck im Nasen-Rachen-Raum werden die Atemwege während des Schlafens freigehalten. Dadurch lassen sich die Symptome wie Müdigkeit, Schläfrigkeit, Depressionen reduzieren oder verhindern. Eine der erfolgreichsten Methoden zur Behandlung der Apnoe.

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Wir werden uns bemühen, Ihnen so schnell wie möglich die gewünschte Auskunft zu geben.

Was ist eigentlich Schlafapnoe?

Die Erschlaffung der oberen Atemwege führt zu einer Einengung des Luftstromes bei der Atmung. Es kann sogar zu einer Unterbrechung des Luftstromes beim Einatmen kommen. Dieser Zustand wird als Apnoe bezeichnet (Windstille, griechisch). Atempausen sind ein typisches Zeichen. Im Gehirn wird die Atempause registriert und durch eine Wachreaktion (Arousel) überwunden. Diese Reaktion ist lebenswichtig, um vor dem Ersticken zu bewahren. Der Schlaf wird dabei erheblich gestört, da eine tiefe Schlafphase nicht erreicht wird. In schweren Fällen neigen Patienten im Laufe des Tages dazu, einzuschlafen. Folgen dieser Schlafapnoe führen vom Gefühl des Unausgeglichenseins, der Gereiztheit bis hin zu Depressionen.

Mögliche Symptome einer Schlafapnoe

  • eine verminderte Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelattacken
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • sexuelle Funktionsstörungen (Impotenz)
  • nächtliches Schwitzen
  • nächtlicher Harndrang (Bettnässen bei Kindern)
  • Bluthochdruck (60% der Patienten)

Krankheitsfolgen einer unbehandelten Schlafapnoe

  • Herzrhythmusstörungen
  • erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • Schlaganfall
  • Depressionen

Durch ein frühzeitiges Erkennen der Krankheit, welche einfach zu beheben ist, würden sich Folgeerkrankungen und sogar Sterbefälle vermeiden lassen. Die Häufigkeit der Schlafapnoe der deutschen Bevölkerung wird auf 25 % geschätzt.

Teffen folgende Fragen aus Sie zu?

  • Schnarchen Sie?
  • Bemerken Sie im Schlaf Atempausen?
  • Fühlen Sie sich morgens unausgeschlafen?
  • Stellen Sie tagsüber eine Müdigkeit fest?
  • Schlafen Sie spontan ein?
  • Wachen Sie nachts spontan auf?
  • Leiden Sei unter Kopfscherzen?
  • Besteht bei Ihnen Bluthochdruck

Können Sie mehr als drei Fragen mit Ja beantworten sollten Sie uns bzw. einen Spezialisten aufsuchen.